Mitarbeiter (m/w) 30 Stunden Hamburg

Bei einem meiner Kunden – eine hochspezialisierte Kanzlei im Bereich des Familienrechts -, den ich seit einigen Jahren in seinem Wachsen und Wirken begleite, ist zum 01.10.2017 eine Stelle zu besetzen, die auf 30 Stunden unbefristet ausgelegt ist. Um Ihnen ein Bild von diesem Kunden und der Vakanz zu zeichnen, habe ich mich mit zwei seiner Mitarbeiterinnen in den letzten Tagen getroffen.

I N T E R V I E W

T-KM: Was macht diesen potentiellen Arbeitgeber attraktiv?
D.R.: Die Flexibilität! Als Mutter eines kleinen Sohnes bin ich nach der Elternzeit bei meinem damaligen Arbeitgeber wieder eingestiegen und habe schnell gemerkt, dass mein Muttersein eher kritisch beäugt wird (Belastbarkeit, Teilzeit). Ich habe inhaltlich nichts Interessantes mehr gemacht und hatte wenig verantwortungsvolle Aufgaben. Mir hat das nicht gereicht und so habe ich mich dann beruflich umorientiert und bin hier bei meinem jetzigen Arbeitgeber gelandet. Wenn ich heute mal von zu Hause aus arbeiten muss, weil sich familiäre Dinge damit besser verknüpfen lassen, ist dies überhaupt kein Problem.

R.F.: (Lacht.) Ja stimmt! Ich bin auch Mutter und auch für mich gibt es Zeiten, da nutze ich sehr gern die Möglichkeit des Home-Offices. Ich habe das Gefühl, dass ein großer weiterer Bereich, der mich als Mensch ausmacht – nämlich meine Familie – hier nicht versteckt werden muss. Es ist ein Teil von mir, der dann und wann in die Arbeitsorganisation einbezogen werden muss. Gott sei Dank sind wir beide so pflichtbewusst und lieben unseren Job hier, so dass wir auch im Home-Office unser Tageswerk schaffen.
T-KM: Wie sieht Euer typischer Arbeitstag aus?
(Wie aus der Pistole geschossen, antworten beide im Chor:) Den gibt es nicht!. Die Konstante ist, dass wir morgens die Post holen und daran orientiert sich unser Tageswerk.

D.R.: Vieles bearbeiten wir selbstständig. Wir digitalisieren die Post und besprechen die weitere Vorgehensweise, aber im Grunde genommen hat hier jeder Ideen, wie er die Sachstände soweit auf- und vorbereitet, so dass wir allenfalls eine Unterschrift brauchen.

R.F.: Wir verstehen uns als ein Team, wir besprechen Themen, weitere Vorgehensweisen und jeder macht hier das, was er gut kann. In der Regel ist hier viel zu tun und häufig ist bei aller Selbstbestimmtheit auch viel Feuerlöschen an der Tagesordnung.
T-KM: Gutes Stichwort!
Lasst uns mal über das Rechtsgebiet sprechen und darüber, welche Herausforderungen Euch hier begegnen.
D.R.: Der Dreh- und Angelpunkt unserer Tätigkeit sind Kinder. Kinder, die aus Pflegefamilien zurückgeführt werden sollen, Kinder die zwischen die Stühle bei Trennung der Eltern geraten, Kinder, die aus einer Familie genommen wurden und und und… Ich habe hier einfach gelernt, dass die zentrale Aufgabe meiner Arbeit auch mit Abgrenzung zu tun hat. Das war am Anfang ein Pfund. Denn ich habe viele Geschichten häufig mit meinem eigenen Kind verknüpft und der Frage „Was wäre wenn?“. Ich lasse das heute nicht mehr so nah an mich heran und bin aber gleichzeitig – und das ist mir sehr wichtig – mitfühlend und lösungsorientiert bei unserer Mandantschaft. Wir arbeiten hier so eng mit Menschen zusammen und es ist häufig eine absolute Ausnahmesituation. Hier Ruhe und Struktur in die Verfahren zu bringen, sind die Punkte, die sicherlich mit jedem Fall immer neu entwickelt werden wollen.

R.F.: Genau. Mir liegt jeder einzelne Fall am Herzen. Ich mag die Arbeit, sie bewegt was. Wenn Fälle mal zu nah sind und ich doch Redebedarf habe, dann kann ich das hier gut. Wir können über alles mit allen sprechen und der Mehrwert ist häufig, mit Perspektivwechsel neu auf die Akten zu gucken.
T-KM: Für welches Aufgabenspektrum sucht Ihr eine Persönlichkeit?
D.R.: Für mich und meinen Platz in der Elternzeitvertretung. Ja, ich bin mit dem zweiten Kind schwanger. Mein Plan ist schon, im nächsten Jahr zurückzukommen, aber so oder so brauchen wir dann jemand weiteres.
T-KM: Zu guter Letzt …
D.R.: Wir wünschen uns jemand neues im Team, der seinen Job genauso gern macht, wie wir und der es zu schätzen weiß, selbstständig und frei zu arbeiten. Liebe Kandidatin oder lieber Kandidat, Du hast hier die Chance, etwas sinnvolles zu tun und kannst unglaublich viel bewegen. Es sind keine anonymen Akten, sondern jeder Fall ist ‚anfassbar‘ und Du hast die Chance, Dinge für Familien zu verändern.

R.F.: Ja, und jemand, der Kenntnisse im Bereich Scheidung und Unterhaltsberechnungen mitbringt. (Lacht.) Das müssen wir uns gerade aneignen und es wäre toll – ist natürlich absolut nicht zwingend – wenn uns jemand im Verstehen und Lernen unterstützen kann.

Vielen Dank für das tolle Interview! Wenn Sie Interesse an dieser Vakanz haben, bewerben Sie sich gern unter toepfer@toepfer-km.de. Ich, Sina Töpfer, betreue den Recruitingprozess und bin hier Ihre erste, vertrauensvolle Kontaktperson und jederzeit unter 0172.5227562 zu erreichen.

W I R   F R E U E N   U N S  AUF   S I E!